Finanzlexikon-K

Kredit (credit, loan): Im sehr weiten Sinne der volkswirtschaftlichen Geldnachfrage-Theorie alle handelbaren Schuldtitel und dann meistens dem Geld gegenübergestellt („Geld und Kredit“). Gesamtwirtschaftlich betrachtet die Summe aller Verbindlichkeiten gegenüber dem Bankensystem (Mittelbereitstellung). Jeder von einer Bank oder einem Unternehmen (etwa: Arbeitgeber-Darlehn) einem Schuldner vertraglich gewährte, rückzahlbare Geldbetrag (Borg, Gelddarlehn). Die auf Darlehngewährung gerichtete Erwartung eines Wirtschafters: sein Ansehen bei der Bank, seine Kreditwürdigkeit (creditworthiness). Die monetären Verbindlichkeiten einer Wirtschaftseinheit, die Schulden (liabilities). Bei den Aufsichtsbehörden in Bezug auf die Bankbilanzen genau erläuterte einzelne Posten; vgl. für Deutschland § 19 KWG und § 21 KWG, dort ausführliche Aufzählung.

Siehe Borg, Darlehn, Gelddarlehn, Investition, Investitionskredit, Leasinggeschäft, Rating, Übernut, Vorlage, Zins, Zinsallkokations-Funktion. Vgl. die einzelnen Posten im Sinne der Definition im Anhang „Statistik des Euro-Währungsgebiets“, Rubrik „Monetäre Entwicklungen, Banken und Investmentfonds“, Unterrubrik „Kredite der MFIs, Aufschlüsselung“ des jeweiligen Monatsberichts der EZB, Monatsbericht der EZB vom April 2005, S. 74 (Probleme der statistischen Vergleichbarkeit), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2009, S. 58 ff. (Kredite im Eurogebiet seit 2004, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Merkmalen). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, besicherter (covered loan): In der Sprache der EZB die befristete Überlassung von Liquidität gegen besondere Sicherstellung, in erster Linie durch Wertpapiere; manchmal auch gedeckter Kredit genannt. Siehe Pfand, Sicherheiten, Unterlegung. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, durchlaufender auch Weiterleitungskredit (transmitted loan): Summe, die ein Institut einem Kunden auszahlt, wobei aber der Darlehnsbetrag nicht die Bank selbst zur Verfügung stellt, sondern ein Dritter, in der Regel eine staatliche Stelle. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, gruppeninterner (intra-group loan): Bei Banken die Ausleihungen zwischen einem Mutter- und Tochterinstitut. Im Zuge von Basel-II viel erörtert, weil solche Kredite mit einem Risikogewicht von null Prozent angesetzt werden sollten. Derartige Darlehn sind aber nicht völlig risikolos; und dies auch dann nicht, wenn die Beteiligungsquote deutlich unter 100 Prozent liegt. Siehe Interbankkredit. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, nichtverkäulicher (untransferable credit): Ein von einer Bank gewährtes Darlehn, das diese in ihren Büchern behält; mit anderen Worten die Forderung nicht abtreten bzw. verbriefen (securitise) darf. Grundsätzlich ist ein Institut zur Forderungsabtretung (assignment of claim) berechtigt. Jedoch kann der Kunde dies durch Vertrag mit der Bank ausschliessen. Dafür muss er jedoch im Regelfall einen höheren Zins zahlen. Siehe Darlehnforderungs-Verkauf, Kredit-Abtretung, Verbriefung, Zweckgesellschaft. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, notleidender (non-performing loan, NPL): Allgemein ein Darlehn, dessen vollständige Rückzahlung fraglich ist, und für das seitens der Bank ein Einzelwertberichtungs-Bedarf entsteht. In Deutschland wurde im Jahr 2005 der Anteil notleidender (leistungsgestörter, „fauler“) Kredite am Kreditvolumen gesamthaft auf 7 Prozent geschätzt. Nach der Begriffsbestimmung der Financial Soundness Indicators ein leistungsgestörtes Darlehn mit einem Zahlungsverzug (default in payment) von neunzig Tagen. Notleidende Kredite können von den Banken verkauft werden; mit einem Anteil von etwa vier Fünftel nehmen Hedge-Fonds im Markt für leistungsgestörte Kredite heute die führende Rolle ein. Siehe Default, Einzug, Forderung, kontaminierte, Forderung, dubiose, Kreditausfälle, Kreditereignis, Kreditvergabe-Grundregel, Kunde, fauler, Luftpapiere, Nonperforming Loans, Papiere, toxische, Reintermediation, Risikoabteilung, Subprime-Krise, Verlustausgleich, steuerlicher, Zitronenhandel.

Vgl. Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 131 f. (Übersicht der NPLs seit 1998), Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 137 f. (Rechtslage beim Verkauf von NPLs), Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 134 (Umfang der NPLs ging zurück; Schaubild) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2008, S. 25 (Anteil der Hedge-Fonds am Handel mit notleidenden Krediten). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit, regressloser (non-recourse loan): Ein zweckgebundenes Darlehn, das nur durch den Wert des Vermögensgegenstandes (in der Regel durch eine Immobilie) gedeckt ist, der mit dem Darlehn erworben wird. Wenn der Darlehnsnehmer (Schuldner) nicht mehr zahlungsfähig ist, so kann der Kreditgeber auf die Sicherheit (auf die Immobilie) als Entschädigung zurückgreifen. Aber auch selbst wenn die Sicherheit nicht den vollen Wert des Ausfalls deckt, so darf der Kreditgeber vom Kreditnehmer keine weitere Entschädigungen fordern. Der Schuldner trägt also keinerlei persönliche Haftung (personal liability) für das Darlehn.

Auf dem Immobilienmarkt in den USA führten solche Darlehn im Zuge der Subprime-Krise zu starken Verlusten für die kreditgewährenden Banken bzw. für die Besitzer der Papiere, die weltweit über Verbriefung das Risiko der regresslosen Kredite mittrugen. Siehe Ballon-Kredit, Community Reinvestment Act, Darlehn, nicht standardisiertes, Home Mortgage Disclosure Act, Jingle Mail, Luftpapiere, Ninja-Loans, Subprime Lending, Subprime-Wohnraumfinanzierung, Zitronenhandel, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.


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Kredit-Abtretung (assignment of loan): Banken in Deutschland ist es erlaubt, einzelne Kredite oder ganze Kreditpotfolios an Dritte zu verkaufen; das Bundesverfassungsgericht hat dies im Juli 2007 bestätigt. Die Aufsichtsbehörde rät jedoch den Instituten, die Kunden vor Abschluss eines Darlehnsvertrags darauf hinzuweisen, dass eine Abtretung erfolgen kann. Auch sollte der Kunde über die getätigte Abtretung informiert werden; besonders dann, wenn die Bearbeitung und das Inkasso des Darlehns nicht bei der kreditgebenden Bank verbleibt. Verträge mit Abtretungs-Ausschluss sollten möglich sein. Siehe Ausplazierung, Darlehn-gegen-Papiere-Geschäft, Kredit, nichtverkäulicher, Verbriefung. Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 138 (BGH-Urteil zum Darlehnsverkauf). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditausfall-Swap (credit default swap, CDS): Die Übertragung eines Kreditrisikos an einen Sicherungsgeber gegen eine entsprechend bemessene Prämie. Im Zuge der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise stiegen die Kreditausfallswap-Prämien erheblich an. Besonders betroffen waren und blieben Länder, die eine hohe Schuldenquote oder einen aussergewöhnlichen Zuwachs derselben aufwiesen. Siehe Credit Default Swap, Risk Taker. Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 31 f. (abrupter Umschwung bei den CDSs im Zuge der Subprime-Krise; Übersicht), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 15 (beunruhigende Höhen für Griechenland, Polen und Russland), S. 26 f. (CDSs für deutsche Grossbanken) und den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel „Wirtschaftliches Umfeld“. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditausfälle (credit losses; ailing loans): Die Verluste der Banken bei der Kreditgewährung dadurch, dass einige Darlehn gar nicht oder nur teilweise zurückbezahlt werden. Entsprechende Risiken versuchen die Banken auf dem Wege über Verbriefung oder durch Nutzung von Kreditderivaten abzusichern. Von den Zentralbanken werden Kreditausfälle wegen allfälliger Risiken für das Finanzsystem gesamthaft laufend beobachtet. Siehe Credit Default Swap, Darlehn-gegen-Papiere-Geschäft, Default, Kredit, notleidender, Kreditausfall-Swap, Kreditereignis, Kreditkartenfiasko, Kreditqualität, Kreditrisiko, Kreditvergabe-Grundregel, Kunde, fauler, Luftpapiere, Papiere, toxische, Pay-Green-Initiative, Reintermediation, Risikoabteilung. Vgl. Monatsbericht der EZB vom März 2004, S. 39 ff. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditauskunft (credit report): Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter die im Zuge der Bank Lending Survey bei den Banken erfragten Grössen. Dies sind neben den Kreditbedingungen auch Merkmale wie Kreditnebenkosten (verschiedene Arten von Gebühren wie Bereitstellungsprovision für revolvierende Kredite, Verwaltungsgebühren, Kosten für Nachforschungen, Garantien und Kreditversicherung), Sicherheitserfordernisse, Zusatzvereinbarungen, bei Wohnungsbaukrediten die Beleihungsquote und weitere Details. Die entsprechenden Daten werden im Rahmen der Bank Lending Survey von der EZB veröffentlicht. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2009, S. 16 (Aufzählung in Fussnote 4), S. 27 (Zusatzfragen seit Herbst 2007). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditbanken (commercial banks): In der Statistik der Deutschen Bundesbank der Oberbegriff von Grossbanken, Regionalbanken, sonstige Kreditbanken sowie Zweigstellen ausländischer Banken. Siehe Bank, Direktbank, Finanzdienstleistungsinstitut, Finanzinstitut, monetäres, Internetbank, Kreditinstitut. Vgl. den Statistischen Teil des jeweiligen Monatsberichts der Deutschen Bundesbank, Rubrik „Banken“. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditbrief (letter of credit): Die Anweisung an einen Dritten (in der Regel an eine Bank), dem Inhaber der Urkunde eine Zahlung bis zu einer bestimmten Höhe zu Lasten des Ausstellers zu leisten; in der älteren Literatur auch offener Wechsel genannt. Siehe Akkreditiv. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditgeschäft (credit business): Bei einer Bank die Ausleihungen gesamthaft. Siehe Darlehn, Konsumentenkredit. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditfabrik (credit factory): Um 2002 aufgekommene Bezeichnung für spezialisierte Dienstleister (service provider), welche die Masse der kleinvolumigen (small-sized) Kreditanträge prüfen und oft in einem auch eine Entscheidung über die Gewährung eines Darlehns treffen. Kreditfabriken können innert einer einzigen Bankengruppe (etwa: Sparkassen) arbeiten, aber auch institutsübergreifend (cross-institutional) handeln, dann in eigener Rechtsform. Ziel der Kreditfabrik ist es, die Bearbeitung des kleinteiligen Kreditgeschäftes kostengünstiger zu gestalten. Ob auf diese Weise die Kreditvergabe überhaupt und wenn ja innert welcher Grenzen standardisierbar (standardisable) bleibt umstritten. Siehe Kredit, kleinvolumiger, Kredit-Punktbewertungsverfahren, Silo-Denken, Spin-off, Transaktionsbank. Vgl. zu diesem Outsourcing und seinen aufsichtsrechtlichen Konsequenzen den Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 85 f. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredithai (loan shark, gombeen-man, shylock): Abfällige Bezeichnung für ein Unternehmen, das Darlehn zu sehr hohen Zinsen solchen Kreditnehmern gewährt, die überhaupt keine oder nur ungenügende Sicherheiten bieten können. Weil jedoch die Ausfallrate (loss rate) bei diesem, von den Banken nicht (mehr) bedienten Kundenkreis beträchtlich ist, muss der Zinssatz entsprechend hoch angesetzt werden. In Deutschland bedürfen auch solche Unternehmen einer Erlaubnis und unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. In alten Dokumenten wird der Kredithai auch Karbatsch genannt; vermutlich deshalb, weil er leichtfertige säumige Zahler karbatschen (= mit der Karbatsche [Riemenpeitsche, Knute] schlagen) liess. Freilich wird auch von früher oft genug berichtet, wie Habenichtse (Hörige, Taglöhner [= ungelernte Arbeiter], Dienstboten, Knechte) und gar Armenhäusler (paupers from the almhouse) beim Geldverleiher in der nächsten Stadt ein Darlehn aufnahmen, im Wirtshaus den grossen reichen Herrn spielten und das geliehene Geld verplemperten (blued, wasted: frittered away). Siehe Agiotage, Ausfall-Verlust, Ausfallwahrscheinlichkeit, Danismus, Einzug, Finanzgeier, Fraudulent, Geldeintreibung, Karbatsch, Kunde, fauler, Racheengel, Subprime Lending, Übersatz, Wucher. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditinstitut (financial institution, credit institution): In der Umgangssprache sehr weit gefasster Begriff, in etwa den Ausdrücken Bank (und teilweise auch Finanzdienstleister) entsprechend. Innert des ESZB gesamthaft bezieht sich der Begriff immer auf ein Institut gemäss der Definition in Artikel 1 der Ersten Bankrechtskoordinierungs-Richtlinie der EU (2000/28/EC vom 18. September 2000), nämlich „ein Unternehmen, dessen Tätigkeit darin besteht, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder des Publikums (einschliesslich der Erlöse aus dem Verkauf von Bankschuldverschreibungen an das Publikum) entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren“ (an undertaking whose business is to receive deposits or other repayable funds from the public and to grant credits for its own account), oder elektronisches Geld ausgibt (which issues means of payment in the form of electronic money).

In Deutschland sind nach der Definition des § 1 KWG diejenigen Unternehmen Kreditinstitute, die bestimmte Bankgeschäfte gewerbsmässig betreiben (aufgezählt sind vor allem Einlagen-, Kredit-, Diskont-, Effekten-, Depot-, Investment-, Garantie-, Emissions-, Geldkarten-, Netzgeld- (Computergeld) und Giro-Geschäfte sowie der Ankauf von Forderungen vor Fälligkeit), sofern der Umfang dieser Aktivitäten einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. – Siehe Bank, Finanzdienstleister, Finanzdienstleistungsinstitut, Finanzinstitut, monetäres, Institut, Kreditbanken. Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 1999, S. 47. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditlinie (credit line, bank line): Der einer Wirtschaftseinheit von der Bank eingeräumte Kredit-Grenzbetrag, manchmal auch Kreditrahmen (credit limit) und Fazilität (credit facility) genannt. Bis zu dessen Erreichen können bei der Bank jederzeit Darlehn in Anspruch genommen werden (a commitment of the bank to provide funds at the request of the borrower. In return for this commitment, the borrower pays an additional fee. A credit line can be seen as an option to raise a loan on predetermined terms and conditions). Man spricht dann oft auch (im besonderen bei Kreditlinien für Privatkonten) von einem Dispo(sitions)kredit. Solange aus der Kreditlinie noch keine Zahlung geleistet wurde, handelt es sich um eine ausserbilanzielle Position des Instituts. Sobald jedoch eine Kreditlinie vom Kreditnehmer tatsächlich in Anspruch genommen ist, so wird sie (wie jedes Darlehn) zu einer bilanziellen Position (item of the balance sheet).

Seit Jahresbeginn 2008 gelten besondere Unterlegungsvorschriften, wenn Banken für Verbriefungen unwiderrufliche Kreditlinien an Zweckgesellschaften vergeben. Siehe Abrufrisiko, Ausserbilanzgeschäft, Back-Up-Facility, Bankkunden-Profil, Darlehn, Borgkraft, Insolvenz, Kreditzusage, unwiderrufliche, Mittel, liquide, Puffer, Rückübertragungs-Klausel, Subprime-Krise, Überziehungsentgelt, Unterlegung. Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 219 f. (grosszügige interne Limite [internal limit that is too generous and that well exceeds the approved credit line] erhöhen die Gefahr einer missbräuchlichen Nutzung des Kontos). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditnehmer (borrower, credit receiver): Wer bei einer Bank einen Kredit (mit einem anderen Wort: ein Darlehn) aufnimmt. In § 19, Abs. 2 KWG inhaltlich und umfänglich (durch Aufzählung) genauer bestimmt. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kredit-Punktbewertungsverfahren (credit scoring): In erster Linie beim Privatkredit, aber auch bei Kleingewerbetreibenden angewandtes Verfahren zur Abschätzung des Risikos. Dabei werden bestimmte Merkmale (wie Adresse, Alter, Geschlecht, Nationalität, Familienstand, Kinderzahl, Bildungsstand, Religionszugehörigkeit, berufliche Qualifikation, Arbeitgeber, Einkommen, Vermögen, Dauer des Mietverhältnisses, Gesundheitszustand, Anzahl von Verträgen, Konten und Kreditkarten, Zahlungsverhalten und Informationsbereitschaft des Kunden) mit Punkten (scores) bewertet.

Die Gesamtzahl der so vergebenen Punkte führt zur Einstufung in eine Risiko-Klasse. Bei Darlehn-Anträgen wird die Preiskalkulation (der zu zahlende Zinssatz) dem durch das Verfahren festgestellten Kreditausfall-Risiko (credit default risk) angepasst. Die Ergebnisse werden auch dazu genutzt, um bestimmte Kundengruppen im Retailgeschäft durch Marketingmassnahmen anzusprechen. Siehe Abzahlungsfrist, Bank Lending Survey, Bankkunden-Profil, Buchkredit, Covenant, Customasing, Fact Sheet, Kreditfabrik, Kreditvergabe-Grundregel, Mindestanzahlung, Personalkredit, Product Placement, Retailgeschäft, Risikogewichtung, Risikomanagement, Scoring, Verschuldungsquote, private, Zahlungsmoral, Zinsstatistik. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditqualität (credit quality): Wenn nicht anders definiert, die Bonität der Darlehnsnehmer einer Bank gesamthaft, gemessen am Wertberichtigungs-Bedarf (allowance for doubtful accounts receivable). Siehe Bonitätsrisiko, Credit Default Swap, Kredit, notleidender, Kreditereignis, Kreditkartenfiasko, Kredit-Punktbewertungsverfahren, Kreditvergabe-Grundregel, Kunde, fauler, Luftpapiere, Papiere, toxische, Pay-Green-Initiative, Risikoabteilung, Rating, Zahlungsmoral. Vgl. Monatsbericht der EZB vom März 2004, S. 39 ff. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditrichtlinien (credit guidelines): Die innert einer Bank gültigen Regeln für die Vergabe von Darlehn. Diese bestehen in der Hauptsache aus schriftlich niedergelegten oder ungeschriebenen Anweisungen (unwritten rules) vor allem in Hinblick darauf, welche Art von Darlehn ein Institut für wünschenswert erachtet und welche nicht, welche geographischen Schwerpunkte zu setzen sind und welche Sicherheiten der Darlehnsnehmer beizubringen hat. Im Rahmen der Bank Lending Survey werden Änderungen der Kreditrichtlinien von der EZB erfragt und entsprechend bewertet. Siehe Kreditrisiko, Kreditmediator, Kreditqualität, Kreditvergabe-Grundregel. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2009, S. 16 (Bedeutung der Kreditrichtlinien), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Februar 2009, S. 31 (Bankkonditionen in Deutschland 2004 bis 2009). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditrisiko (credit risk): Allgemein das Verlustrisiko aufgrund ungünstiger Veränderungen in der Bonität von Gegenparteien (Kunden, Lieferanten, Makler, Versicherer). Bei einer Bank die Gefahr, dass ein Geschäftspartner nicht in der Lage sein wird, ein gewährtes Darlehn zuzüglich der Zinsen bei Fälligkeit zurückzuzahlen. Näherin unterscheidet man häufig ein Kreditausfallrisiko (credit default risk: der gesamhafte oder teilweise Verlust des Darlehensbetrags einschliesslich der Zinszahlungen), Liquiditätsrisiko (liquidity risk: Verzüge von den vereinbarten Zinszahlungen und Tilgungen seitens des Kunden), Bonitätsrisiko (creditworthiness risk: die gegenwärtige und künftige Zahlungsfähigkeit des Kunden wurde nicht genau eingeschätzt), Besicherungsrisiko (collateralisation risk: der Bank überlassene Sicherheiten sind nicht ausreichend verwertbar) sowie Marktrisiken (market risks: die sich aus Geldwertverschlechterungen oder Änderung des Wechselkurses im Falle von Fremdwährungsdarlehn sowie externen Schocks ergebenden möglichen Verluste).

Banken versuchen, durch geeignetes Risikomanagement jede Ausleihung (vor allem auf dem Interbanken-Geldmarkt) zu besichern bzw. nur Gegenparteien (Kreditnehmer) mit eindeutigen Ratings zu bedienen. Die Aufsichtsbehörden verlangen von den Banken im einzelnen eine Unterlegung für Kredite. Siehe Ausfallrate, erwartete, Ausfallwahrscheinlichkeit, Basel-II, Bonitätsrisiko, Branchenkonzentration, Darlehn-gegen-Papiere-Geschäft, Geldmarkt-Seg­mente, Kreditereignis, Konditionen-Spreizung, Kreditrisiko-Prämie, Kreditqualität, Kreditvergabe-Grundregel, Kreditzusage, unwiderrufliche, Leveraged Buy-out Risiken, Marktdisziplin, Mikro-Finanzierung, Rating, Krediterweiterung, Probability of Default, Rating-Schritte, Risiko, Risikotransparenz, Subprime-Krise, Terminrisiko, Unterlegung, Unterseeboot-Effekt, Validierung, Verbriefung, Vorratskredit.

Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2003, S. 56 ff., Monatsbericht der EZB vom Januar 2005, S. 56 f., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2006, S. 35 ff. (Methoden der Risikomessung), Monatsbericht der EZB vom November 2006, S. 43 (Rating-Änderungen und Reaktion der Märkte; mit Übersichten), Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 33 f. (zur aufsichtsrechtlichen Seite), Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 97 ff.

(Umsetzung entsprechender Regeln in Zusammenhang mit Basel-II: Methoden der Eigenkapitalberechnung für das Kreditrisiko) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2006, S. 79 ff. (neu vorgeschriebene Messverfahren, S. 81 f.: Kreditrisiko-Minderungstechniken), Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 58 (Vorschläge des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht zur aufsichtsrechtlichen Bewertung von Kreditrisiken), S. 114 (Berücksichtigung externer Bonitäts-Beurteilungen beim Kreditrisiko-Standardansatz), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2007, S. 36 ff. (Neubewertung der Kreditrisiken aufgrund der Verwerfungen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2008, S. 73 ff. (Kreditrisiko auf dem Geldmarkt in den einzelnen Segmenten), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2008, S. 76 (Risikoprämien angesichts der Finanzkrise; Auswirkungen auf das Potentialwachstum). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditrisiko-Prämie (credit swap): Der von der Bonität des jeweiligen Schuldners abhängige, in Rating-Klassen gemessene Risikozuschlag (risk add-on, risk premium) bei den Darlehn einer Bank. Ein Anstieg der Prämie deutet auf bereits eingetretene oder erwartete Verluste aus dem Kreditgeschäft hin. Siehe Bonitätsklasse, Bonitätsrisiko, Konditionen-Spreizung, Risikoadjustierung. Monatsbericht der EZB vom Dezember 2008, S. 76 (Erhöhung der Prämien angesichts der Finanzkrise; Auswirkungen). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditsperre (ban on credit, credit blocking): Eine Bank stoppt darlehnsvertraglich vereinbarte Zahlungen an einen Kunden vorübergehend oder völlig, weil (in der Regel) Tatsachen bekannt wurden, welche die Kreditwürdigkeit (creditworthiness) des Darlehnsnehmers infrage stellen. Im Zuge der Schuldenbremse die (zeitweilige) Untersagung der Aufnahme neuer (auch parlamentarisch schon bewilligter) Darlehn durch den Staat. Siehe Downgrade-Trigger-Klausel, Drittverzugs-Klausel, Erstraten-Verzugsklausel, Event of Default, Kredit-Punktbewertungsverfahren, Kreditqualität, Übermut, Verwirkungsklausel.
Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditvergabe-Grundregel (bank lending basic rule): Ein Darlehn darf nur bekommen, wer subjektiv willens (is willing) und objektiv in der Lage (is able) ist, den Kredit zurückzuzahlen. Die Finanzgeschichte zeigt deutlich, dass sobald diese beiden Umstände nicht gewissenhaft berücksichtigt wurden, es über kurz oder lang zu Bankzusammenbrüchen mit weitreichenden Folgen (wie im Zuge der Subprime-Krise) kam. Siehe Community Investment Act, Kreditkartenfiasko, Kredit-Punktbewertungsverfahren, Kreditverlust, Luftpapiere, Ninja Loans, Papiere, toxische, Subprime Lending, Subprime-Wohnraumfinanzierung, Zitronenhandel, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditverkauf (sale of credits): Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zählt in einem eigenen Merkblatt zum Kreditgeschäft die folgenden Geschäfte zum Kreditverkauf. Die synthetische Transaktion; hierbei sucht die Bank vertraglich das Risiko auf einen Dritten zu übertragen (in der Regel auf dem Weg über Kreditderivate), behält den Kredit aber weiter in den Bilanzen und bearbeitet ihn. Die Ausgliederung oder Abspaltung; hier wird ein Kreditportfolio nach dem Umwandlungsgesetz zunächst auf eine eigens dafür ausgegliederte oder abgespaltete Gesellschaft durch die Ausgliederung oder Abspaltung im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übertragen. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditversicherung (credit insurance): Das Abtreten des Adressen-Risikos an einen Versicherer gegen Zahlung einer Prämie. Weltweit ist die Anzahl entsprechender Policen minim, weil die Assekuranzbranche (Versicherungen und Rückversicherungen) gerade in dieser Sparte eine sehr strenge Annahmepolitik betreibt und die Prämien verhältnismässig hoch sind (insurance companies specialising in appraising default risk guarantee companies reimbursement of a debt in exchange for a premium equivalent to at least 0,3 percent of the nominal). In der Kreditversicherung besteht beim Abschluss von Mantelverträgen (im Gegensatz zur Einzelforderungs-Absicherung und Einzeldebitoren-Absicherung) der Grundsatz, dass der Versicherungsnehmer seine gesamthaften Forderungen gegen alle seine gegenwärtigen und zukünftigen Abnehmer dem Kreditversicherer anzubieten hat (Anbietungspflicht; offering obligation).

Der Versicherungsnehmer hat alle ihm bei Beantragung des Versicherungsschutzes bekannten sowie die ihm anschliessend bekannt werdenden Umstände, welche für die Übernahme des Versicherungsschutzes (insbesondere für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit seiner einzelnen Kunden) erheblich sein können, der Versicherung anzuzeigen (z.B. Nichteinlösung eines Schecks). Jederart gefahrerhöhende Umstände sind unverzüglich gegenüber der Versicherung anzeigepflichtig. Siehe Anbietungsgrenze, Ausfallwahrscheinlichkeit, Bonitätsrisiko, Borgkraft, Default, Einzug, Factoring, Franchise, Kredit, notleidender, Kreditlinie, Kreditqualität, Mietausfall-Versicher­ung, Monoliner, Portfolio-Versicherung, Probability of Default, Rating, Reintermediation, Schulden, notleidende, Übermut. Vgl. für Deutschland Statistiken und Beschreibungen im jeweiligen Jahresbericht der BaFin.

Die vertragliche Übertragung eines Kreditportfolios; hier tritt der Erwerber an die Stelle des Veräusserers (mit Einwilligung des jeweiligen Schuldners) in die einzelnen Kreditverhältnisse ein. Der Forderungsverkauf (true sale); hier wird das Kreditportfolio an eine Zweckgesellschaft oder anderen Dritten im Wege der stillen oder offenen Abtretung der Darlehensforderungen veräussert. Das Unterbeteiligungsmodell (sub participation); hier bildet der Investor im Wege der Einräumung einer offenen oder stillen Unterbeteiligung eine bürgerlich-rechtlichen Innen- oder stille Gesellschaft. Das Merkblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht enthält zur Erlaubnispflicht der aufgezählten Transaktionen nähere Erläuterungen.
Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditzinsen (interest on borrowings): Die Höhe des Zinses in Prozent gerechnet für ein Darlehn oder die seitens der Bank vom Konto abgebuchte Summe für in Anspruch genommenen Kredit. Siehe Aktivzinsen, Einlagenzinsen. Vgl. Monatsbericht der EZB vom August 2009, S. 105 ff. (Abhängigkeit der Kreditzinsen vom Leitzins der Zentralbank theoretisch und empirisch; Übersichten; Literaturverweise). Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditzusage, konditionsfixierende (fixed-term committment): Eine Bank räumt einem Kunden eine Fazilität unter vertraglich festgelegten Bedingungen ein. Bis zur Ziehung der Fazilität (dem Abruf des Darlehns) kann eine längere Zeit liegen. Üblicherweise behält sich daher die Bank vor, das Darlehn dann nicht auszuzahlen, wenn es bis zum Abruf der Mittel zu einer erkennbaren Verschlechterung der Bonität des Kunden kommt. Bei Festzinsdarlehen erwächst der Bank aus dem Schwebezeitraum zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung ein Laufzeitenrisiko.

Denn sie kann eine allfällige zwischenzeitlich eingetretene Erhöhung der Zinsen nicht weitergeben. Dieses Zinsänderungsrisiko muss durch entsprechende Vorkehrungen (Drohverlust-Rückstellung, Zinsswap) ausgeglichen werden. Siehe Absicherung, Aktiva-Passiva-Ausschuss, Cash Flow Hedge, Contingent Swap, Kreditqualität, Kredittermingeschäft, Kreditzusage, unwiderrufliche, Laufzeitprämie, Zinsbindung, Zinsoption, Zinsswap. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditzusage, unwiderrufliche (unconditional loan committment): Eine Bank räumt einem Kunden eine Fazilität ein, über die dieser jederzeit bedingungslos verfügen kann. Eine solche Zusicherung der Bank bewirkt eine Verstärkung der Bonität (enhancement of soundness) und gleicht einer Garantieerklärung. Im Zuge der Subprime-Krise mussten viele Zweckgesellschaften die ihnen von dem Originator eingeräumten Fazilitäten ziehen (den zugesagten Darlehnsbetrag voll in Anspruch nehmen), um ausgegebene Verbriefungspapiere weiterhin bedienen zu können bzw. auch kreditgebenden Dritten gegenüber zahlungsfähig zu bleiben. Das brachte einige der originierenden Banken an den Rand der Insolvenz.

Seltsamerweise mussten aber solche Kreditzusagen mit Gewährleistungsrang (nach IAS 37.23) nur dann als Rückstellungen in der Bilanz ausgewiesen werden, wenn eine überwiegende Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme zu erwarten war. Weil jedoch bis zur Subprime-Krise die Fazilitäten des Originators von der Zweckgesellschaft kaum gezogen wurden, so verschwanden die Kreditzusagen in das sog. „bilanzielle Nichts“ (were not reported on the balance sheet): sie fanden sich lediglich in beiläufigen Anhang- oder Lageberichtsangaben festgehalten.

Ihrer Natur nach ist eine unwiderrufliche Kreditzusagen eindeutig ein Finanzinstrument (Vertrag, aus dem für eine der beteiligten Partner ein finanzieller Vermögenswert, für den anderen Partner hingegen eine finanzielle Verbindlichkeit fliesst). Siehe Ausserbilanzgeschäft, Aval, Back-to-Originator-Postulat, Bonitäts-Verbesserung, Credit Enhancement, Bürgschaft, Credit Enhancement, Garantie, Garantiegeschäft, Kreditqualität, Patronatserklärung, Rückübertragungs-Klausel, Rückzahlung, vorzeitige, Unterstützung, stillschweigende, Verbriefungspapiere-Selbstbehalt, Zweckgesellschaft-Konsolidierung. Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

Kreditzweck (purpose of a credit): Das Vorhaben, welches ein Kunde mit dem gewährten Darlehn durchzuführen beabsichtigt. Beim Kreditvergabe-Verhalten der Banken ist dies eine sehr wichtige Grösse. Auch für die Zentralbank sind entsprechende Kenntnisse zur Inflationsprognose von entscheidender Bedeutung. Denn Darlehn, die für Investitionen aufgenommen werden, um Produktionskapazitäten zu erweitern, wirken anders auf die Inflation als Konsumentenkredite oder Immobilienkredite.
Quellenangabe: Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Siegen.

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